Besonderer Alltag

Gemeinsam arbeiten Geflüchtete und Einheimische an (Service-) Filmen und Tutorials, die das Leben in Deutschland aus der Perspektive von Geflüchteten darstellen, damit diese sich im hiesigen Alltag leichter orientieren können.

Ziel des Projekts

  • Gemeinsam mit den Geflüchteten entstehen (Service-)Filme, die das Leben in Deutschland aus der Perspektive von Geflüchteten darstellen, damit diese sich im hiesigen Alltag leichter orientieren können.

Close Up

  • Servicefilme von und für Geflüchtete z.B. zu Themen wie Fahrkarten ziehen am Automaten, Eröffnung eines Girokontos, Besuch in der Arztpraxis oder Mitgliedschaft im Sportverein.
  • Geplant sind auch interkulturell vergleichende Filme, in denen die Unterschiede, aber auch vorhandene Ähnlichkeiten kultureller Strukturen in den Herkunftsländern und in Deutschland herausgearbeitet werden (Schulsystem, Berufswelt oder auch Religion).
  • Im Rahmen der Filmerstellung arbeiten Geflüchtete und Deutsche gemeinsam an einem Produkt, das zur Veröffentlichung vorgesehen ist und dann für möglichst viele verständlich sein soll.
  • Sprachförderung und Prozesse gegenseitigen Verstehens finden dabei auf vielfältige Weise statt, einmal im Produktionsprozess, sei es mit erfahrenen oder wenig erfahrenden Filmschaffenden wie auch in der Vermittlung des Inhalts.
  • Solche Dialoge und Schaffenprozesse dienen auch weitergehender Integration durch aktive Einflussnahme auf „unseren“ gesellschaftlichen Alltag: Im günstigsten Fall verstehen die Hersteller und Einkäufer von Fahrkartenautomaten über den Dialog mit Geflüchteten etwas besser, warum auch einigermaßen technik- und sprachbegabte Deutsche vielfach kaum in der Lage sind, das für die jeweilige Fahrt vernünftigste Ticket zu ziehen.
  • Die unter www.besonderer-alltag.de geplante Internetseite soll zu einer regional beachteten vernetzenden Projektplattform wachsen.
  • Das Projekt richtet sich an  folgende Gruppen: Schulklassen mit neuen, geflüchteten Mitschüler*innen, Clearingstellen für minderjährige Geflüchtete, Jugendeinrichtungen und Sportvereine, die auch über handlungsorientierte Filmprojekte mit jungen Geflüchteten arbeiten und Sprachkompetenz vermitteln wollen, Geflüchtete, die im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Stellen) tätig sind.

Projektdetails

Institution: Offener TV-Kanal Bielefeld e.V. / Kanal 21

Webseite: www.besonderer-alltag.de

Kooperationen: Jobcenter Arbeitplus Bielefeld, LAG Lokale Medienarbeit MFKJKS NRW, Bielefelder Jugendring e.V. und weitere

Ansprechpartner*in: Dirk Rehlmeyer

Download Steckbrief: Besonderer Alltag – Offener TV-Kanal Bielefeld e.V.

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Medienpraxis mit Geflüchteten

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