Kino Asyl

Junge Geflüchtete kuratieren ein Filmfestival mit Filmen aus ihren Herkunftsländern. Sie sind intensiv aktiv in alle Prozesse der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit einbezogen.

Ziele des Projekts

  • KINO ASYL ist ein Festival mit Filmen aus den Herkunftsländern in München lebender geflüchteter junger Menschen.
  • KINO ASYL wird von jungen Geflüchteten, die aktuell in München und Umland leben (Kurator*innen), mit Unterstützung von Fachleuten selbst gestaltet.
  • Es soll Einblicke in andere Teile der Welt ermöglichen – und zwar aus der Perspektive derjenigen, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind.
  • Das Projekt ist so konzipiert, dass die Kurator*innen auf allen Ebenen aktiv eingebunden sind. Dies wird im Rahmen von Workshops und Fortbildungsmaßnahmen gewährleistet.
  • Das Festival bietet eine Plattform für Diskussionen auf Augenhöhe mit Geflüchteten und ermöglicht individuelle Einblicke in Herkunftsländer, Fluchtursachen und persönliche Erfahrungen.
  • Ziel von KINO ASYL ist es als Modell bundesweit anderen Städten und Kommunen zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck wird 2016 ein Handlungsleitfaden entwickelt.

Close up

  • KINO ASYL findet 2016 vom 4. – 8. Dezember mit einer Vorbereitungsphase von sechs Monaten statt.
  • Alle Jugendlichen die sich auf die Ausschreibung melden, werden für das erste Treffen eingeladen.
  • Anschließend beginnen die Kurator*innen mit der Filmauswahl und der Programmgestaltung. Hierfür treffen sie sich zweiwöchentlich mit der Gesamtgruppe.
  • Danach starten mehrere ein- bis mehrtägige Workshops zu den Themen Social Media, Website, Trailer, Printmaterial (Programmheft, Plakat, Flyer) sowie Rahmenprogramm und Moderation. Die Kurator*innen können interessengeleitet an diesen teilnehmen und sich so selbstbestimmt einbringen und Neues lernen.
  • Während des Festivals gestalten die Jugendlichen die Eröffnung, Schulklassen- und Abendveranstaltungen eigenständig nach ihren Vorstellungen.
  • Darüber hinaus bringen sie ihre Erfahrungen und Kenntnisse bei einem begleitenden Workshop für Interessierte ein.
  • Auszeichnung mit dem Dieter Baacke Preis 2016, www.dieterbaackepreis.de.

Projektdetails

Institution: JFF – Institut für Medienpädagogik

Webseite: www.kinoasyl.de

Kooperationen: Refugio München, Filmstadt München, Münchner Stadtbibliothek, Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, Münchner Kammerspiele

Förderung: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Kulturreferat München, Stadtjugendamt München

Ansprechpartner*in: Mareike Schemmerling

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Medienpraxis mit Geflüchteten

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