Mix It!

Gegenseitiges Verständnis aufbauen, medienpraktische Kompetenzen erlernen sowie Sprachkenntnisse vertiefen: Das Filmprojekt Mix it folgt intensiv einem  integrativen und paritätischen Ansatz. Einheimische und geflüchtete Jugendliche bekommen in einer gemeinsamen Projektwoche die Möglichkeit, ihre Geschichten und Anliegen filmisch auszudrücken und so aktive Teilhabe zu (er)leben.

Ziele des Projekts:

Das Projekt hat einen integrativen paritätischen Ansatz, das  verschiedene Ziele verfolgt:

  • zu einem besseren gesellschaftlichen Klima und gegenseitigem Verständnis beizutragen,
  • medienpraktische Kompetenzen zu vermitteln,
  • Sprachkenntnisse auf Seiten der Jugendlichen mit Fluchthintergrund zu verbessern und
  • es den beteiligten Jugendlichen ermöglichen,  ihre Geschichten und Anliegen filmisch auszudrücken
  • damit zur aktiven Teilhabe verhelfen.

Close Up

  • Das Projekt bringt Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Fluchthintergrund im Rahmen von schulischen Projektwochen an außerschulischen Orten zusammen, um gemeinsam Kurzfilme zu drehen.
  • Die Inhalte der Filme orientieren sich dabei immer an der Lebenswelt der Jugendlichen, die Teilnehmer*innen setzen sich in den Filmen mit Gemeinsamkeiten, Ansichten, Einblicken und Haltungen zur Gesellschaft und Welt auseinander.
  • Von der Kurzdokumentation, über die szenische Skizze, bis hin zu experimentelleren oder essayistischen Formaten ist alles möglich.
  • Das Projekt richtet sein Angebot an Oberstufenzentren bzw. Berufsschulen und involviert pro Projektwoche insgesamt 30 bis 36 Jugendliche aus einer Willkommensklasse und einer Regelklasse im paritätischen Verhältnis.
  • Innerhalb der Projektwoche drehen die Schüler*innen in drei Gruppen unterstützt von je einem/einer Filmemacher*in und weiteren Projektmitarbeiter*innen und Medienpädagog*innen jeweils einen Film.
  • Von der ersten Idee, über die Dreharbeiten und Ton-/Musikaufnahmen, bis hin zu Vorsichtungen für den Filmschnitt sind die Schüler*innen an deren Produktion beteiligt.
  • Die Postproduktion findet aus zeitlichen und organisatorischen Gründen im Anschluss ohne die Jugendlichen statt.
  • Die Filme werden als Premiere in einem Kino vor Ort und anschließend auf dem projekteigenen Youtube-Channel präsentiert.
  • In Berlin bietet das Projekt zusätzlich interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, sich im Anschluss an die Projektwoche auch in einer von den Teilnehmer*innen selbst organisierten Youtube/Social-Media-Redaktion weiter filmisch zu betätigen.
  • Aktuell wird das Projekt neben Berlin und Brandenburg auch an weiteren Standorten in Ostdeutschland durchgeführt.

Institution: Deutsche Filmakademie

Webseite: www.deutsche-filmakademie.de/bildung-vermittlung/… / Facebook / Youtube Kanal

Kooperationen: Verein bilderbewegen.com

Ansprechpartnerin: Gabriela Zorn

Deutschen Filmakademie - MixItDeutschen Filmakademie - MixIt

Medienpraxis mit Geflüchteten

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