Eine lange Reise

Gehörlose geflüchtete Kinder und Jugendliche geben in intensiv wirkenden Interviews und Trickfilmen ihre Fluchtgeschichte und ihre Eindrücke wieder. Die selbst gestalteten Videos und Animationsfilme tragen dazu bei, den Geschichten von Kindern und Jugendlichen, die sonst nicht gehört werden, zu folgen. Dabei treten gehörlose und hörende Kinder und Jugendliche in einen gemeinsamen Austausch. Ziele des Projekts: Ziel des medienpädagogischen Projektes ist es, Vertrauen und Verständnis füreinander aufzubauen, das eigene Selbstwertgefühl sowie den Klassenverband zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen erwerben medienpraktische Kompetenzen im Hinblick auf Filmproduktion und Umgang mit Stop Motion Apps. Das Projekt hat dabei auch eine interkulturelle Sensibilisierung zum Ziel, die dazu beiträgt, neue geflüchtete Schüler*innen in einen Klassenverband nichtgeflüchteter Schüler*innen zu integrieren. Close Up: Eine lange Reise kombiniert Medienpädagogik mit kultureller Bildung und hat einen integrativen und inklusionsorientierten Ansatz. Geflüchtete Kinder und Jugendliche berichten aus ihrem Leben mit Zeichnungen, Spielen, in Form von pantomimischen Darstellungen und Erzählungen wahrer Fluchterlebnisse in Gebärdensprache. Nicht geflüchtete Jugendliche befragen ihre Mitschüler*innen nach ihren Erlebnissen. Hieraus entsteht ein Film bei dem sich die Interviewsituationen und kurzen gespielten, nachempfundenen Szenen abwechseln. Die Kinder realisieren gemeinsam einen Trickfilm, der das Thema Flucht umfassend künstlerisch aus unterschiedlichen Aspekten beleuchtet. Aktiv und kreativ beteiligt waren Kinder und…

Flüchtlinge – damals und heute

Drei Länder, 1-wöchige Workshops und sechs Dokumentarfilme: 21 Schüler*innen nahmen die Flüchtlingsthematik in einem internationalen Projekt aus historischem und aktuellem Blickwinkel unter die Lupe. Das Projekt förderte neben der Medienkompetenz auch den zivilgesellschaftlichen interkulturellen Dialog. Die Jugendlichen lernten, das Thema aus der Perspektive eines anderen Landes wahrzunehmen und zu beleuchten. Sie filmten selbst und führten u.a. Interviews mit Zeitzeug*innen, Expert*innen und  jungen Geflüchteten. Die Filme stehen als Material für Bildungszwecke zur Verfügung.

Deutsch- und Medienkurs

Spracherwerb und Filmbildung verbunden mit Berufsorientierung und Integration:  Junge Erwachsene drehen gemeinsam einen Film und eignen sich dabei deutsche Sprachkenntnisse, kreative Medienkompetenz  und weitere Softskills an.

Mix It!

Gegenseitiges Verständnis aufbauen, medienpraktische Kompetenzen erlernen sowie Sprachkenntnisse vertiefen: Das Filmprojekt Mix it folgt intensiv einem  integrativen und paritätischen Ansatz. Einheimische und geflüchtete Jugendliche bekommen in einer gemeinsamen Projektwoche die Möglichkeit, ihre Geschichten und Anliegen filmisch auszudrücken und so aktive Teilhabe zu (er)leben.

Tuned-Jugendprojekt

Im Tuned-Jugendprojekt kreieren geflüchtete Kinder und Jugendliche ihre eigenen Songs und experimentieren musikalisch mit der deutschen Sprache. Unterstützt von Musikprofis und pädagogischen Fachkräften erstellen sie ihre eigenen Texte, setzen diese musikalisch um und drehen im Anschluss dazu einen passenden Filmclip.

Kreativ Integrativ

Visuelles Erzählen im Stummfilmkino, Videointerviews oder Videorezepte: deutsche und afghanische Jugendliche tauschen sich mittels audiovisueller Spielübungen aus. Kreatives Medienprojekt zur Förderung des interkulturellen Austausches zwischen Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung.

Neue Heimat Berlin

Junge Geflüchtete produzieren gemeinsam mit Berliner Jugendlichen Kurzfilme. Die Videoarbeit dient den Beteiligten als Sprachrohr und Mittel zu aktiven Teilhabe, fördert Austausch und Zusammenarbeit.

Medienpraxis mit Geflüchteten

Medienpraxis mit Geflüchteten