Aussicht auf Arbeit

Medien als Dokumentationsmittel zu nutzen, um Berufsfelder kennen zu lernen und sich mit den eigenen Chancen sowie Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt auseinanderzusetzen. Ziele des Projekts Die Auseinandersetzung mit der deutschen Arbeitswelt und den eigenen Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt steht im Mittelpunkt des Projekts „Aussicht auf Arbeit“. Über die eigene Dokumentation von Produktionsabläufen, Werkzeugen und Arbeitstechniken in Bild und Ton, geschieht eine intensive Beschäftigung mit unterschiedlichen Berufsfeldern und schafft so mögliche Zugänge zur Arbeitswelt. Close Up Bei Besuchen in kleinen und mittleren Betrieben dokumentieren Jugendiche mit und ohne Fluchterfahrung die unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Ausgerüstet mit Kamera und Aufnahmegerät kommen die Jugendlichen mit den Beschäftigten und Arbeiter*innen ins Gespräch und interviewen die Betreiber*innen. Die Werkzeuge, Arbeiten und Produktionsabläufe im Betrieb werden abgebildet und entsprechend des Sprachniveaus der Jugendlichen beschrieben. Nach jedem Besuch entstehen ein Fotoheft mit kurzen Texten und ein Fotofilm. Diese bestehen aus Fotos, Geräuschen und gesprochenen Aussagen der Teilnehmenden. Das niederschwellige Modell zeigt, wie sich Integration und Medienarbeit im Lokalraum Stadt verbinden lassen. Institution: bild+begegnung e.V. Webseite: bild-und-begegnung.de/category/aussicht-auf-arbeit/ Ansprechpartner*innen: Arne Bunk und Tanja Bächlein

Yalla – Rein in die Stadt!

„Yalla“ – ein Infokanal von und für neu Zugewanderte. Als mobile Reporter produzieren junge Migrant*innen informative und leicht verständliche Videos über Angebote und Orte in Hamburg und Umgebung, die das Ankommen erleichtern. Eine Kampagne für den Mut, sich die Stadt zu erobern und die Öffnung von Angeboten weiter voranzubringen, bei denen soziales Engagement und gegenseitiges Empowerment im Vordergrund stehen. Ziele des Projekts: „Yalla – Rein in die Stadt!“ möchte junge aktive Migrant*innen darin unterstützen, den Funken, den es braucht, um über alle Hürden hinweg, die neue Stadt zu erobern, auf ihre Peers überspringen zu lassen. Insbesondere Menschen mit geringen Deutschkenntnissen erhalten leicht verständliche und visualisierte Informationen zu den vielfältigen, günstigen oder kostenfreien Angeboten in der Stadt. Nicht zuletzt auch, um außerschulische Organisationen und ehrenamtliche Initiativen zu unterstützten und ihre Angebote bei der Zielgruppe bekannt zu machen. Dabei soll das soziale Engagement sichtbar werden und eine angemessene Wertschätzung erfahren. Die jungen Teilnehmer*innen, die sich häufig in belasteten Lebenssituationen befinden, erfahren auch, wo sie sich bei psycho-sozialen, rechtlichen und alltagspraktischen Probleme Hilfe holen können und lernen zugleich, sich untereinander zu unterstützen. Close Up „Yalla“ ist zum einen ein Infokanal, der junge Migrant*innen möglichst direkt mit relevanten und verständlichen Informationen versorgt und zum…

Filmprojekt „Beeman“

Jugendliche aus Berufsvorbereitungsklassen für Migrant*innen erstellen einen Kurzfilm, der sich  künstlerisch und filmisch mit der Situation junger Geflüchteter auseinandersetzt. Durch die Dreharbeiten an öffentlichen Plätzen erschließen sich die Jugendlichen neue Räume und Kontakte und erleben ihre Selbstwirksamkeit.

Medienpraxis mit Geflüchteten

Medienpraxis mit Geflüchteten