#stadtsache

Aktive Mitbestimmung im Alltag für Menschen ab dem Kita-Alter: mit crossmedialen gut umsetzbaren Modulen ermöglichst es das Beteiligungskonzept #stadtsache, vielfältige Perspektiven einzubeziehen. Um so dazu beizutragen, Kitas, Schulen, öffent­li­che Plätze und den gebauten Raum menschlicher, zugänglicher, sicherer, gesünder und inklusiver zu gestalten.  Ziele des Projektes: #stadtsache wurde als crossmedialer Beteiligungs- und Bildungsprozess entwickelt, um Kindern, Jugendlichen und allen, die mit ihnen arbeiten, das Erforschen und Kennenlernen des Sozialraums zu erleichtern. Und um die Teilhabe an gesellschaftlichen und kulturellen Entscheidungsprozessen inklusiver und kreativer zu machen. Ein untergeordnetes Ziel ist die Entwicklung und Schulung höherwertiger Medienkompetenzen an echten und für die Teilnehmenden relevanten Themen. Durch den Einsatz digitaler Funktionen wie Foto, Video, Audio und Skizze können auch Teilnehmende vollwertig mitmachen, die noch kein oder nur wenig Deutsch sprechen und verstehen. #stadtsache ist eine unabhängige Bildungsinitiative von tinkerbrain, Institut für Bildungsinitiativen GmbH. Die Produkte sind nicht geschlechtsspezifisch und fördern eine forschende und ergebnisoffene Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt. Alle digitalen Projekte wie Apps und Websites zeichnen sich durch einen besonders hohen DSGVO-konformen Datenschutz aus. Die Werkstatt ist in Lohmar, NRW. Close-Up: #stadtsache ist ein innovatives Beteiligungskonzept mit crossmedialen Modulen, die allen Menschen ab dem Kita-Alter aktive Mitbestimmung im Alltag ermöglichen, damit Kitas, Schulen,…

#digiclass

Mit der App #di­gi­class können sich Kinder datensicher, sinnvoll und kreativ in der digitalen Welt bewegen. Ob unterwegs, in der Flüchtlings-Unterkunft, auf dem Spielplatz, in der Klasse, allein oder im Team – mit einer Internetverbindung kann überall gelernt werden. Ziele des Projektes: In der #di­gi­class-App gibt es jetzt auch Gra­tis-Vo­ka­bel­trai­ner. Sie er­leich­tern ge­flüch­te­ten Kin­dern mit ers­ten Wör­tern und Sät­zen zum Hö­ren, Se­hen und Ler­nen das An­kom­men nach der Flucht. Da­mit sind sie auch ide­al für die Schu­le. Das Pro­jekt wird vom Deut­schen Kin­der­hilfs­werk ge­för­dert. Close-Up: Mit der App #di­gi­class können sich Kinder datensicher, sinnvoll und kreativ in der digitalen Welt bewegen. Ob unterwegs, im Flüchtlingsheim, auf dem Spielplatz, in der Klasse, allein oder im Team – mit einer Internetverbindung kann überall gelernt werden. Geflüchtete und deutsche Kinder können die App gemeinsam als sinnvolles Werkzeug nutzen, um beim Vokabeln Lernen erste Freundschaften zu schließen. Bislang gibt es die Vokabeltrainer für Kinder, die Ukrainisch oder Russisch sprechen. In den folgenden Monaten wird es die Vokabeltrainer auch für Farsi, Arabisch, Französisch und Englisch geben. Die Gratis-Vokabeltrainer werden Kinder im Grundschulalter und alle entwickelt, die gerade mit Kindern aus der Ukraine arbeiten oder sich engagieren, um sie willkommen zu heißen. Institution: #digiclass Webseite: https://www.digiclass-lab.de/ Ansprechpartnerin: Vera Herberholt

Digitales Jugendzentrum & Radioprojekt „Freundschaft“

Digitale Begegnungsräume schaffen, den Kontakt aufrecht halten und medienpraktische Kompetenzen fördern sind die Ziele des Projekts Digitales Jugendzentrums der Evangelische Jugendbildungsstätte Tecklenburg. In Verbindung bleiben und sich mit dem Thema Freundschaft auseinandersetzen stand zudem auf der Agenda für das Radioprojekt „Freundschaft“. Ziele der Projekte: Mit den Projekten der Evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg sollten zum einen der Kontakt zu den Jugendlichen aufrechterhalten und eine Lösung gefunden werden, wie zwanglose Treffen realisiert werden können. Vor allem in den Zeiten wenn persönliche Treffen vor Ort nicht mehr möglich sind. Zum anderen eine Bürgerfunksendung produziert werden, indem die eigenen Themen der Kinder zur Sprache kommen sollen. Close Up: Digitales Jugendzentrum In Kontakt bleiben und zwanglose Treffen mit und unter Jugendlichen ermöglichen, wenn persönliche Treffen vor Ort nicht mehr möglich sind, stand im Vordergrund des Projekts. Mit dem Projekt „Digitales Jugendzentrum“ wurde ein Begegnungsraum geschaffen, der digitale Treffen ermöglicht, wenn auch im öffentlichen Raum und deshalb in erster Linie für Jugendliche und (junge) Erwachsene. Gemeinsam mit interessierten jungen Geflüchteten und Teamern aus Vlotho sowie der Evangelischen Kirche von Westfalen, wurden die digitalen Räume erschaffen und eingerichtet. Die Technik dahinter besteht aus einer Kombination von gather.town und zoom.us. Ähnlich einer Spielfigur bewegen sich die digitalen Besucher*innen des…

Eine lange Reise

Gehörlose geflüchtete Kinder und Jugendliche geben in intensiv wirkenden Interviews und Trickfilmen ihre Fluchtgeschichte und ihre Eindrücke wieder. Die selbst gestalteten Videos und Animationsfilme tragen dazu bei, den Geschichten von Kindern und Jugendlichen, die sonst nicht gehört werden, zu folgen. Dabei treten gehörlose und hörende Kinder und Jugendliche in einen gemeinsamen Austausch. Ziele des Projekts: Ziel des medienpädagogischen Projektes ist es, Vertrauen und Verständnis füreinander aufzubauen, das eigene Selbstwertgefühl sowie den Klassenverband zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen erwerben medienpraktische Kompetenzen im Hinblick auf Filmproduktion und Umgang mit Stop Motion Apps. Das Projekt hat dabei auch eine interkulturelle Sensibilisierung zum Ziel, die dazu beiträgt, neue geflüchtete Schüler*innen in einen Klassenverband nichtgeflüchteter Schüler*innen zu integrieren. Close Up: Eine lange Reise kombiniert Medienpädagogik mit kultureller Bildung und hat einen integrativen und inklusionsorientierten Ansatz. Geflüchtete Kinder und Jugendliche berichten aus ihrem Leben mit Zeichnungen, Spielen, in Form von pantomimischen Darstellungen und Erzählungen wahrer Fluchterlebnisse in Gebärdensprache. Nicht geflüchtete Jugendliche befragen ihre Mitschüler*innen nach ihren Erlebnissen. Hieraus entsteht ein Film bei dem sich die Interviewsituationen und kurzen gespielten, nachempfundenen Szenen abwechseln. Die Kinder realisieren gemeinsam einen Trickfilm, der das Thema Flucht umfassend künstlerisch aus unterschiedlichen Aspekten beleuchtet. Aktiv und kreativ beteiligt waren Kinder und…

Yalla – Rein in die Stadt!

„Yalla“ – ein Infokanal von und für Neu-Zugewanderte. Als mobile Reporter produzieren junge Migrant*innen informative und leicht verständliche Videos über Angebote und Orte in Hamburg und Umgebung, die das Ankommen erleichtern. Eine Kampagne für den Mut, sich die Stadt zu erobern und die Öffnung von Angeboten weiter voranzubringen, bei denen soziales Engagement und gegenseitiges Empowerment im Vordergrund stehen. Ziele des Projekts: „Yalla – Rein in die Stadt!“ möchte junge aktive Migrant*innen darin unterstützen, den Funken, den es braucht, um über alle Hürden hinweg, die neue Stadt zu erobern, auf ihre Peers überspringen zu lassen. Insbesondere Menschen mit geringen Deutschkenntnissen erhalten leicht verständliche und visualisierte Informationen zu den vielfältigen, günstigen oder kostenfreien Angeboten in der Stadt. Nicht zuletzt auch, um außerschulische Organisationen und ehrenamtliche Initiativen zu unterstützten und ihre Angebote bei der Zielgruppe bekannt zu machen. Dabei soll das soziale Engagement sichtbar werden und eine angemessene Wertschätzung erfahren. Die jungen Teilnehmer*innen, die sich häufig in belasteten Lebenssituationen befinden, erfahren auch, wo sie sich bei psycho-sozialen, rechtlichen und alltagspraktischen Probleme Hilfe holen können und lernen zugleich, sich untereinander zu unterstützen. Close Up „Yalla“ ist zum einen ein Infokanal, der junge Migrant*innen möglichst direkt mit relevanten und verständlichen Informationen versorgt und zum anderen…

Gesichter unserer Stadt

Nicht mehr übereinander, sondern miteinander reden! Die Auseinandersetzung mit den emotionalen sowie sozialen Aspekten von Flucht und Migration, sind dabei Ziele des gemeinsamen Projekts der Martin-Luther-King-Schule der Stadt Saarlouis sowie dem Adolf-Bender-Zentrum. Mediengestützt bereiten 18 Schüler*innen der 8. Klassen selbstdurchgeführte Interviews in Form von Plakaten auf, die jeweils einen sehr persönlichen Einblick zu den Themen Integration und Heimat ihrer Interviewpartner*innen widerspiegeln.

Medienpädagogik der Vielfalt

Risikoarm Medien nutzen lernen und in pädagogische Kontexte einbinden, Sprachförderung mit kreativer und kritischer Medienarbeit verbinden: Das Projekt der GMK bietet Praxishilfen, niederschwellige Methoden und Materialien sowie Tutorials, Technik-Tipps bis hin zu Webinaren und Fortbildungen. Die Angebote sind abgestimmt auf die Curricula der Integrationskurse und eignen sich auch für andere (medien-)pädagogische Kontexte der Inklusion und Integration. Ziele des Projekts: Sprachförderung durch kreative Medienarbeit Ausbau der eigenen medienkritischen Haltung Niederschwellige Methoden zum Einsatz von Medien bereitstellen und vermitteln kultursensible Medienpädagogik Umgang mit Fake News Informationen zu Verbraucherschutz und kostenfreien Apps Auseinandersetzung mit Datenschutz und Privatsphäre Qualifizierung von Mitarbeiter*innen Einführungen in Technik Close Up Rund um die Themen Datenschutz & Big Data, Medienkritik & Fake News sowie Sprachförderung & Medien bietet das Projekt visuell unterstützt aufbereitete Materialien mit praktischen niederschwelligen Methoden zur Adaption für die praktische Arbeit zum Download und Stöbern an. Wie zum Beispiel: Ich zeig mich … nicht?! – Wir erstellen ein Inkognito-Selfie, Wo stehst Du? – Abfrage zum Mediengebrauch oder Do it yourself! Video-Turorials mit Mobilgeräten produzieren. In Seminaren und Webinaren findet die thematische Vertiefung, praktische Erprobung und nicht zuletzt der Austausch mit Expert*innen statt, um offene und eigene Fragen zu klären. Zahlreiche Erklärvideos und Technik-Tipps ergänzen die inhaltliche…

#StCassius – Digital dabei 2.0 bei den Workshops im offenen Jugendtreff

Von Instagram in der Altstadt bis #StCassius-TV auf YouTube. Jugendliche zusammen und in den Austausch zu bringen, ihre Talente entdecken und neues ausprobieren zu lassen, das waren Ziele des niederschwelligen Angebots des Jugendzentrum St. Cassius. Ohne verbindliche Anmeldung, zu fünf unterschiedlichen digitalen Themen, für Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Fluchterleben.

Männer

Die Frage lautet ‚Wann ist man ein Mann?‘ Geantwortet haben 12 junge Männer. Sie stammen aus Eritrea, Afghanistan, Syrien, Albanien und aus der Republik Guinea in Westafrika. Innerhalb von drei Monaten ist ein Magazin entstanden, das sich zusammensetzt aus Meinungen, Fotografien, Collagen und kleinen Reportagen.

showme – Videoperformances

In der Videoperformance „showme“ konnten unbegleitete minderjährige Flüchtlinge filmisch eigene Erfahrungen einbringen, neue Interessen erkunden, sich künstlerisch ausprobieren und vor allem Wertschätzung erfahren.

Medienpraxis mit Geflüchteten

Medienpraxis mit Geflüchteten