Flüchtlinge – damals und heute

Drei Länder, 1-wöchige Workshops und sechs Dokumentarfilme: 21 Schüler*innen nahmen die Flüchtlingsthematik in einem internationalen Projekt aus historischem und aktuellem Blickwinkel unter die Lupe. Das Projekt förderte neben der Medienkompetenz auch den zivilgesellschaftlichen interkulturellen Dialog. Die Jugendlichen lernten, das Thema aus der Perspektive eines anderen Landes wahrzunehmen und zu beleuchten. Sie filmten selbst und führten u.a. Interviews mit Zeitzeug*innen, Expert*innen und  jungen Geflüchteten. Die Filme stehen als Material für Bildungszwecke zur Verfügung.

Refugee Radio Hildesheim

Journalistische Kenntnisse erwerben, Teilhabe und Integration durch aktive Radioarbeit erleben: Die Grundlagen hierzu vermitteln die Workshops im Projekt „Refugee Radio Hildesheim“. In insgesamt sechs verschiedenen Kursangeboten können Menschen mit und ohne Fluchterfahrung ihre Deutschkenntnisse erweitern, journalistisch tätig werden und damit auch Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt ausbauen.

Fotografieprojekt NeoEnkel – UmF & Bewohner*innen eines Altenheims

Kommunikationsräume schaffen, Begegnungen in geschützten Räumen ermöglichen, Berührungsängste abbauen und den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, die Besonderheiten ihrer Kulturen erklären zu können: all das zeichnet das Fotografieprojekt NeoEnkel aus. Alte Fotoalben trafen auf Handydisplays und es wurde ein eigener ganz besonderer gemeinsamer Patchwork-Bildband geschaffen. Ein medienpädagogischer Austausch zwischen Kulturen und Generationen.

#StCassius – Digital dabei 2.0 bei den Workshops im offenen Jugendtreff

Von Instagram in der Altstadt bis #StCassius-TV auf YouTube. Jugendliche zusammen und in den Austausch zu bringen, ihre Talente entdecken und neues ausprobieren zu lassen, das waren Ziele des niederschwelligen Angebots des Jugendzentrum St. Cassius. Ohne verbindliche Anmeldung, zu fünf unterschiedlichen digitalen Themen, für Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Fluchterleben.

Young Refugees TV

Gemeinsam mit Geflüchteten entstehen Filme für Geflüchtete, welche das Leben in Deutschland aus ihrer Perspektive zeigen. Von der Nutzung des Fahrkartenautomats, dem Besuch in der Arztpraxis oder der Darstellung kultureller Unterschiede reichen die Themen der Filmbeiträge der jungen TV-Schaffenden.

Männer

Die Frage lautet ‚Wann ist man ein Mann?‘ Geantwortet haben 12 junge Männer. Sie stammen aus Eritrea, Afghanistan, Syrien, Albanien und aus der Republik Guinea in Westafrika. Innerhalb von drei Monaten ist ein Magazin entstanden, das sich zusammensetzt aus Meinungen, Fotografien, Collagen und kleinen Reportagen.

Mix It!

Gegenseitiges Verständnis aufbauen, medienpraktische Kompetenzen erlernen sowie Sprachkenntnisse vertiefen: Das Filmprojekt Mix it folgt intensiv einem  integrativen und paritätischen Ansatz. Einheimische und geflüchtete Jugendliche bekommen in einer gemeinsamen Projektwoche die Möglichkeit, ihre Geschichten und Anliegen filmisch auszudrücken und so aktive Teilhabe zu (er)leben.

showme – Videoperformances

In der Videoperformance „showme“ konnten unbegleitete minderjährige Flüchtlinge filmisch eigene Erfahrungen einbringen, neue Interessen erkunden, sich künstlerisch ausprobieren und vor allem Wertschätzung erfahren.

Angst – Dein ständiger Begleiter

Eine medienpädagogische Filmproduktion bringt migrierte, geflüchtete und nicht migrierte Menschen in Stralsund in Austausch. Sie setzen sich mit Ängsten und Vorurteilen auseinander, und möchten eine Sensibilisierung für aktuelle politische Themen und auch die Fluchtgeschichte in Europa erreichen.

Elterntalk

Die Erziehungskompetenz im Umgang mit Medien zu stärken und Eltern für die hiermit verbundenen Gefahren sowie Chancen zu sensibilisieren, das sind die Ziele von Elterntalk. Dieses lebensweltorientierte Präventivprogramm spricht alle Kulturkreise an und bietet auch geflüchteten Eltern die Möglichkeit sich in ihrer Muttersprache über diese Themen auszutauschen.

Medienpraxis mit Geflüchteten

Medienpraxis mit Geflüchteten