Digitales Jugendzentrum & Radioprojekt „Freundschaft“

Digitale Begegnungsräume schaffen, den Kontakt aufrecht halten und medienpraktische Kompetenzen fördern sind die Ziele des Projekts Digitales Jugendzentrums der Evangelische Jugendbildungsstätte Tecklenburg. In Verbindung bleiben und sich mit dem Thema Freundschaft auseinandersetzen stand zudem auf der Agenda für das Radioprojekt „Freundschaft“. Ziele der Projekte: Mit den Projekten der Evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg sollten zum einen der Kontakt zu den Jugendlichen aufrechterhalten und eine Lösung gefunden werden, wie zwanglose Treffen realisiert werden können. Vor allem in den Zeiten wenn persönliche Treffen vor Ort nicht mehr möglich sind. Zum anderen eine Bürgerfunksendung produziert werden, indem die eigenen Themen der Kinder zur Sprache kommen sollen. Close Up: Digitales Jugendzentrum In Kontakt bleiben und zwanglose Treffen mit und unter Jugendlichen ermöglichen, wenn persönliche Treffen vor Ort nicht mehr möglich sind, stand im Vordergrund des Projekts. Mit dem Projekt „Digitales Jugendzentrum“ wurde ein Begegnungsraum geschaffen, der digitale Treffen ermöglicht, wenn auch im öffentlichen Raum und deshalb in erster Linie für Jugendliche und (junge) Erwachsene. Gemeinsam mit interessierten jungen Geflüchteten und Teamern aus Vlotho sowie der Evangelischen Kirche von Westfalen, wurden die digitalen Räume erschaffen und eingerichtet. Die Technik dahinter besteht aus einer Kombination von gather.town und zoom.us. Ähnlich einer Spielfigur bewegen sich die digitalen Besucher*innen des…

Angekommen?

Mit ganz persönlichen Meinungen, Eindrücken und Erlebnissen zeichnet diese dokumentarischen Filmproduktion, ein buntes Bild des Zusammenlebens in Rahden. Im Dialog zwischen Menschen mit Fluchterfahrung und Einheimischen aller Altersstufen, trägt dieses Projekt zur Integration und Förderung des gegenseitigen Verstehens und Zusammenlebens verschiedener Kulturen bei. Ziele des Projekts: Der Erwerb medienpraktischer Kompetenzen im Hinblick auf eine dokumentarische Filmproduktion. Die Erzeugung von Selbstwirksamkeit bei den Teilnehmenden durch die Fertigstellung und Präsentation eines eigenen Filmes. Förderung des Austauschs und Dialogs zwischen Menschen mit Fluchterfahrung und Einheimischen. Integration und Förderung des gegenseitigen Verstehens und Zusammenlebens verschiedener Kulturen. Close Up: Dokumentarischer Einblick in die persönlichen Lebenswege und aktuelle Situation einiger der seit 2015 in die Stadt Rahden gekommen Geflüchteten. Einige sind inzwischen in eine größere Stadt weiter gezogen, einige sind geblieben und haben jetzt einen Ausbildungsplatz oder einen Job, wieder andere sind weiterhin auf der Suche nach einem neuen Leben in Deutschland. Die Teilnehmenden haben die Konzeptentwicklung eines Filmes, den technischen Umgang mit der Kamera, Interviewtechniken und Abläufe der Postproduktion kennengelernt. In regelmäßigen Treffen wurden Themen, Fragen und Motive zusammen überlegt und dann filmisch-dokumentarisch umgesetzt. Interviewpartner*innen waren Geflüchtete und einheimische Rahdener*innen aller Altersstufen. Ausgezeichnet mit einer Nominierung für den Dieter Baacke Preis 2020 in der Kategorie…

Eine lange Reise

Gehörlose geflüchtete Kinder und Jugendliche geben in intensiv wirkenden Interviews und Trickfilmen ihre Fluchtgeschichte und ihre Eindrücke wieder. Die selbst gestalteten Videos und Animationsfilme tragen dazu bei, den Geschichten von Kindern und Jugendlichen, die sonst nicht gehört werden, zu folgen. Dabei treten gehörlose und hörende Kinder und Jugendliche in einen gemeinsamen Austausch. Ziele des Projekts: Ziel des medienpädagogischen Projektes ist es, Vertrauen und Verständnis füreinander aufzubauen, das eigene Selbstwertgefühl sowie den Klassenverband zu stärken. Die Kinder und Jugendlichen erwerben medienpraktische Kompetenzen im Hinblick auf Filmproduktion und Umgang mit Stop Motion Apps. Das Projekt hat dabei auch eine interkulturelle Sensibilisierung zum Ziel, die dazu beiträgt, neue geflüchtete Schüler*innen in einen Klassenverband nichtgeflüchteter Schüler*innen zu integrieren. Close Up: Eine lange Reise kombiniert Medienpädagogik mit kultureller Bildung und hat einen integrativen und inklusionsorientierten Ansatz. Geflüchtete Kinder und Jugendliche berichten aus ihrem Leben mit Zeichnungen, Spielen, in Form von pantomimischen Darstellungen und Erzählungen wahrer Fluchterlebnisse in Gebärdensprache. Nicht geflüchtete Jugendliche befragen ihre Mitschüler*innen nach ihren Erlebnissen. Hieraus entsteht ein Film bei dem sich die Interviewsituationen und kurzen gespielten, nachempfundenen Szenen abwechseln. Die Kinder realisieren gemeinsam einen Trickfilm, der das Thema Flucht umfassend künstlerisch aus unterschiedlichen Aspekten beleuchtet. Aktiv und kreativ beteiligt waren Kinder und…

Aussicht auf Arbeit

Medien als Dokumentationsmittel zu nutzen, um Berufsfelder kennen zu lernen und sich mit den eigenen Chancen sowie Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt auseinanderzusetzen. Ziele des Projekts Die Auseinandersetzung mit der deutschen Arbeitswelt und den eigenen Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt steht im Mittelpunkt des Projekts „Aussicht auf Arbeit“. Über die eigene Dokumentation von Produktionsabläufen, Werkzeugen und Arbeitstechniken in Bild und Ton, geschieht eine intensive Beschäftigung mit unterschiedlichen Berufsfeldern und schafft so mögliche Zugänge zur Arbeitswelt. Close Up Bei Besuchen in kleinen und mittleren Betrieben dokumentieren Jugendiche mit und ohne Fluchterfahrung die unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Ausgerüstet mit Kamera und Aufnahmegerät kommen die Jugendlichen mit den Beschäftigten und Arbeiter*innen ins Gespräch und interviewen die Betreiber*innen. Die Werkzeuge, Arbeiten und Produktionsabläufe im Betrieb werden abgebildet und entsprechend des Sprachniveaus der Jugendlichen beschrieben. Nach jedem Besuch entstehen ein Fotoheft mit kurzen Texten und ein Fotofilm. Diese bestehen aus Fotos, Geräuschen und gesprochenen Aussagen der Teilnehmenden. Das niederschwellige Modell zeigt, wie sich Integration und Medienarbeit im Lokalraum Stadt verbinden lassen. Institution: bild+begegnung e.V. Webseite: bild-und-begegnung.de/category/aussicht-auf-arbeit/ Ansprechpartner*innen: Arne Bunk und Tanja Bächlein

Yalla – Rein in die Stadt!

„Yalla“ – ein Infokanal von und für neu Zugewanderte. Als mobile Reporter produzieren junge Migrant*innen informative und leicht verständliche Videos über Angebote und Orte in Hamburg und Umgebung, die das Ankommen erleichtern. Eine Kampagne für den Mut, sich die Stadt zu erobern und die Öffnung von Angeboten weiter voranzubringen, bei denen soziales Engagement und gegenseitiges Empowerment im Vordergrund stehen. Ziele des Projekts: „Yalla – Rein in die Stadt!“ möchte junge aktive Migrant*innen darin unterstützen, den Funken, den es braucht, um über alle Hürden hinweg, die neue Stadt zu erobern, auf ihre Peers überspringen zu lassen. Insbesondere Menschen mit geringen Deutschkenntnissen erhalten leicht verständliche und visualisierte Informationen zu den vielfältigen, günstigen oder kostenfreien Angeboten in der Stadt. Nicht zuletzt auch, um außerschulische Organisationen und ehrenamtliche Initiativen zu unterstützten und ihre Angebote bei der Zielgruppe bekannt zu machen. Dabei soll das soziale Engagement sichtbar werden und eine angemessene Wertschätzung erfahren. Die jungen Teilnehmer*innen, die sich häufig in belasteten Lebenssituationen befinden, erfahren auch, wo sie sich bei psycho-sozialen, rechtlichen und alltagspraktischen Probleme Hilfe holen können und lernen zugleich, sich untereinander zu unterstützen. Close Up „Yalla“ ist zum einen ein Infokanal, der junge Migrant*innen möglichst direkt mit relevanten und verständlichen Informationen versorgt und zum…

Gesichter unserer Stadt

Nicht mehr übereinander, sondern miteinander reden! Die Auseinandersetzung mit den emotionalen sowie sozialen Aspekten von Flucht und Migration, sind dabei Ziele des gemeinsamen Projekts der Martin-Luther-King-Schule der Stadt Saarlouis sowie dem Adolf-Bender-Zentrum. Mediengestützt bereiten 18 Schüler*innen der 8. Klassen selbstdurchgeführte Interviews in Form von Plakaten auf, die jeweils einen sehr persönlichen Einblick zu den Themen Integration und Heimat ihrer Interviewpartner*innen widerspiegeln.

Flüchtlinge – damals und heute

Drei Länder, 1-wöchige Workshops und sechs Dokumentarfilme: 21 Schüler*innen nahmen die Flüchtlingsthematik in einem internationalen Projekt aus historischem und aktuellem Blickwinkel unter die Lupe. Das Projekt förderte neben der Medienkompetenz auch den zivilgesellschaftlichen interkulturellen Dialog. Die Jugendlichen lernten, das Thema aus der Perspektive eines anderen Landes wahrzunehmen und zu beleuchten. Sie filmten selbst und führten u.a. Interviews mit Zeitzeug*innen, Expert*innen und  jungen Geflüchteten. Die Filme stehen als Material für Bildungszwecke zur Verfügung.

RESPEKT – Das Clearing

Respekt und Medienkompetenz standen als Themen auf der Agenda des Projekts RESPEKT – Das Clearing. Eine praktische Filmproduktion mit Simple Show-Trickfilm-Elementen rund um das Thema „Alltag von neu Zugewanderten“.  Projekt und Methode tragen zur Selbstwirksamkeit und zur gesellschaftlichen Sensibilisierung für die Situation neu Zugewanderter bei.

#StCassius – Digital dabei 2.0 bei den Workshops im offenen Jugendtreff

Von Instagram in der Altstadt bis #StCassius-TV auf YouTube. Jugendliche zusammen und in den Austausch zu bringen, ihre Talente entdecken und neues ausprobieren zu lassen, das waren Ziele des niederschwelligen Angebots des Jugendzentrum St. Cassius. Ohne verbindliche Anmeldung, zu fünf unterschiedlichen digitalen Themen, für Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Fluchterleben.

Young Refugees TV

Gemeinsam mit Geflüchteten entstehen Filme für Geflüchtete, welche das Leben in Deutschland aus ihrer Perspektive zeigen. Von der Nutzung des Fahrkartenautomats, dem Besuch in der Arztpraxis oder der Darstellung kultureller Unterschiede reichen die Themen der Filmbeiträge der jungen TV-Schaffenden.

Medienpraxis mit Geflüchteten

Medienpraxis mit Geflüchteten