Aussicht auf Arbeit

Medien als Dokumentationsmittel zu nutzen, um Berufsfelder kennen zu lernen und sich mit den eigenen Chancen sowie Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt auseinanderzusetzen. Ziele des Projekts Die Auseinandersetzung mit der deutschen Arbeitswelt und den eigenen Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt steht im Mittelpunkt des Projekts „Aussicht auf Arbeit“. Über die eigene Dokumentation von Produktionsabläufen, Werkzeugen und Arbeitstechniken in Bild und Ton, geschieht eine intensive Beschäftigung mit unterschiedlichen Berufsfeldern und schafft so mögliche Zugänge zur Arbeitswelt. Close Up Bei Besuchen in kleinen und mittleren Betrieben dokumentieren Jugendiche mit und ohne Fluchterfahrung die unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Ausgerüstet mit Kamera und Aufnahmegerät kommen die Jugendlichen mit den Beschäftigten und Arbeiter*innen ins Gespräch und interviewen die Betreiber*innen. Die Werkzeuge, Arbeiten und Produktionsabläufe im Betrieb werden abgebildet und entsprechend des Sprachniveaus der Jugendlichen beschrieben. Nach jedem Besuch entstehen ein Fotoheft mit kurzen Texten und ein Fotofilm. Diese bestehen aus Fotos, Geräuschen und gesprochenen Aussagen der Teilnehmenden. Das niederschwellige Modell zeigt, wie sich Integration und Medienarbeit im Lokalraum Stadt verbinden lassen. Institution: bild+begegnung e.V. Webseite: bild-und-begegnung.de/category/aussicht-auf-arbeit/ Ansprechpartner*innen: Arne Bunk und Tanja Bächlein

Gesichter unserer Stadt

Nicht mehr übereinander, sondern miteinander reden! Die Auseinandersetzung mit den emotionalen sowie sozialen Aspekten von Flucht und Migration, sind dabei Ziele des gemeinsamen Projekts der Martin-Luther-King-Schule der Stadt Saarlouis sowie dem Adolf-Bender-Zentrum. Mediengestützt bereiten 18 Schüler*innen der 8. Klassen selbstdurchgeführte Interviews in Form von Plakaten auf, die jeweils einen sehr persönlichen Einblick zu den Themen Integration und Heimat ihrer Interviewpartner*innen widerspiegeln.

Medienpädagogik der Vielfalt

Risikoarm Medien nutzen lernen und in pädagogische Kontexte einbinden, Sprachförderung mit kreativer und kritischer Medienarbeit verbinden: Das Projekt der GMK bietet Praxishilfen, niederschwellige Methoden und Materialien sowie Tutorials, Technik-Tipps bis hin zu Webinaren und Fortbildungen. Die Angebote sind abgestimmt auf die Curricula der Integrationskurse und eignen sich auch für andere (medien-)pädagogische Kontexte der Inklusion und Integration. Ziele des Projekts: Sprachförderung durch kreative Medienarbeit Ausbau der eigenen medienkritischen Haltung Niederschwellige Methoden zum Einsatz von Medien bereitstellen und vermitteln kultursensible Medienpädagogik Umgang mit Fake News Informationen zu Verbraucherschutz und kostenfreien Apps Auseinandersetzung mit Datenschutz und Privatsphäre Qualifizierung von Mitarbeiter*innen Einführungen in Technik Close Up Rund um die Themen Datenschutz & Big Data, Medienkritik & Fake News sowie Sprachförderung & Medien bietet das Projekt visuell unterstützt aufbereitete Materialien mit praktischen niederschwelligen Methoden zur Adaption für die praktische Arbeit zum Download und Stöbern an. Wie zum Beispiel: Ich zeig mich … nicht?! – Wir erstellen ein Inkognito-Selfie, Wo stehst Du? – Abfrage zum Mediengebrauch oder Do it yourself! Video-Turorials mit Mobilgeräten produzieren. In Seminaren und Webinaren findet die thematische Vertiefung, praktische Erprobung und nicht zuletzt der Austausch mit Expert*innen statt, um offene und eigene Fragen zu klären. Zahlreiche Erklärvideos und Technik-Tipps ergänzen die inhaltliche…

Flüchtlinge – damals und heute

Drei Länder, 1-wöchige Workshops und sechs Dokumentarfilme: 21 Schüler*innen nahmen die Flüchtlingsthematik in einem internationalen Projekt aus historischem und aktuellem Blickwinkel unter die Lupe. Das Projekt förderte neben der Medienkompetenz auch den zivilgesellschaftlichen interkulturellen Dialog. Die Jugendlichen lernten, das Thema aus der Perspektive eines anderen Landes wahrzunehmen und zu beleuchten. Sie filmten selbst und führten u.a. Interviews mit Zeitzeug*innen, Expert*innen und  jungen Geflüchteten. Die Filme stehen als Material für Bildungszwecke zur Verfügung.

Refugee Radio Hildesheim

Journalistische Kenntnisse erwerben, Teilhabe und Integration durch aktive Radioarbeit erleben: Die Grundlagen hierzu vermitteln die Workshops im Projekt „Refugee Radio Hildesheim“. In insgesamt sechs verschiedenen Kursangeboten können Menschen mit und ohne Fluchterfahrung ihre Deutschkenntnisse erweitern, journalistisch tätig werden und damit auch Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt ausbauen.

RESPEKT – Das Clearing

Respekt und Medienkompetenz standen als Themen auf der Agenda des Projekts RESPEKT – Das Clearing. Eine praktische Filmproduktion mit Simple Show-Trickfilm-Elementen rund um das Thema „Alltag von neu Zugewanderten“.  Projekt und Methode tragen zur Selbstwirksamkeit und zur gesellschaftlichen Sensibilisierung für die Situation neu Zugewanderter bei.

#StCassius – Digital dabei 2.0 bei den Workshops im offenen Jugendtreff

Von Instagram in der Altstadt bis #StCassius-TV auf YouTube. Jugendliche zusammen und in den Austausch zu bringen, ihre Talente entdecken und neues ausprobieren zu lassen, das waren Ziele des niederschwelligen Angebots des Jugendzentrum St. Cassius. Ohne verbindliche Anmeldung, zu fünf unterschiedlichen digitalen Themen, für Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Fluchterleben.

Young Refugees TV

Gemeinsam mit Geflüchteten entstehen Filme für Geflüchtete, welche das Leben in Deutschland aus ihrer Perspektive zeigen. Von der Nutzung des Fahrkartenautomats, dem Besuch in der Arztpraxis oder der Darstellung kultureller Unterschiede reichen die Themen der Filmbeiträge der jungen TV-Schaffenden.

Männer

Die Frage lautet ‚Wann ist man ein Mann?‘ Geantwortet haben 12 junge Männer. Sie stammen aus Eritrea, Afghanistan, Syrien, Albanien und aus der Republik Guinea in Westafrika. Innerhalb von drei Monaten ist ein Magazin entstanden, das sich zusammensetzt aus Meinungen, Fotografien, Collagen und kleinen Reportagen.

Mix It!

Gegenseitiges Verständnis aufbauen, medienpraktische Kompetenzen erlernen sowie Sprachkenntnisse vertiefen: Das Filmprojekt Mix it folgt intensiv einem  integrativen und paritätischen Ansatz. Einheimische und geflüchtete Jugendliche bekommen in einer gemeinsamen Projektwoche die Möglichkeit, ihre Geschichten und Anliegen filmisch auszudrücken und so aktive Teilhabe zu (er)leben.

Medienpraxis mit Geflüchteten

Medienpraxis mit Geflüchteten