#StCassius – Digital dabei 2.0 bei den Workshops im offenen Jugendtreff

Von Instagram in der Altstadt bis #StCassius-TV auf YouTube. Jugendliche zusammen und in den Austausch zu bringen, ihre Talente entdecken und neues ausprobieren zu lassen, das waren Ziele des niederschwelligen Angebots des Jugendzentrum St. Cassius. Ohne verbindliche Anmeldung, zu fünf unterschiedlichen digitalen Themen, für Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Fluchterleben.

Ziele des Projekts:

  • Ins Gespräch zu kommen, Kontakt aufzubauen und Beziehungsarbeit zu leisten standen im Mittelpunkt der Angebote. Diese waren konzipiert in kleine Interesse weckende Einheiten von maximal 15 Minuten, die jederzeit mit neuen Jugendlichen wiederholt werden konnten.
  • Digitale flexible Angebote auf Augenhöhe anzubieten und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben einfach mitzumachen, aber auch wieder gehen zu können, waren weitere Ziele des Projekts.
  • Talente zu bergen und sichtbar zu machen, sei es in der Programmierung oder Fotografie, war ein weiterer Ansatz, mit dem Ziel diese auch fruchtbar zu machen und wenn möglich Kontakte zu Unternehmen herzustellen.

Close Up

  • Ein niederschwelliges Angebot auf Augenhöhe der Jugendlichen in der Offenen Jugendarbeit zu fünf unterschiedlichen digitalen Themen, an sechs verschiedenen Tagen.
  • Unterteilt in flexible wiederholbare Einheiten von 15 Minuten, deren Intensivität, je nach Interesse erhöht werden konnte.
  • Umgesetzt in einer bildhaften Sprache, mit interessanten Gegenstände sowie Experimenten.
  • Jugendliche wurden direkte angesprochen und eingeladen mitzumachen.
  • Kontakt und Beziehungsaufbau sowie die Bergung von Talenten standen im Mittelpunkt.
  • Im Austauch wurden viele stark berührende Geschichten der Jugendlichen aus ihrem „Rucksack“ ausgepackt. Es ging, um ihre ganz persönlichenen Erlebnisse und Themen, wie Krieg, Flucht, Angst oder Verletzungen.
  • Durchgeführt wurden die digitalen Angebote von externen Workshop-Leiter*innen und Kooperationspartner*innen aus der Medienbildung sowie den pädagogischen Mitarbeiter*innen des St. Cassius.
  • Folgende Workshop-Themen wurden angeboten:

    • 360 Grad und Virtual Reality. Mit Google Cardboards und einer Menge Apps, wurden Panorama-Fotos erstellt und dank 360°-Kamera ist nun das Jugendzentrum St. Cassius selbst virtuell begehbar.
    • Digi-Kik. Programmieren und Kicken (Calliope): Wenn-Danns, Schleifen und vieles mehr wurde ausprobiert, bis hin zur Erstellung einer eigenen Beat-Machine.
    • St. Cassius TV. Youtube und Videos. Die Jugendlichen konnten ein Blick werfen, auf das Business hinter YouTube und Prinzipien von packenden Videos, in einfacher Sprache und knackigen Einheiten sowie eigene Videos erstellen.
    • St. Cassius Radio. Podcasting. Vom Interview in allen möglichen Sprachen bis zum SoundDesign wurden mit den Jugendlichen eigene Beiträge produziert. Zu hören unter Bundesstadt.com: bundesstadt.com/podcast/jugendzentrum-stcassius-bonn/
    • Mit Instagram Street Art in der Altstadt fotografieren. Hier ging es darum, beliebte Hashtags in Bonn finden, Instagram kennen zu lernen sowie die eigenen Bilder nachzubearbeiten.
    • Alle “Produkte” wurden unter #stcassius gesammelt und gezielt über Blogs und Plattformen von Kooperationspartner*innen veröffentlicht.

Institution: Jugendzentrum St. Cassius, Heimstatt e.V. Bonn

Webseite: https://bonn.digital/blog/stcassius-digital-dabei-2-0…
Kooperationen: Gefördert durch die Maßnahme „Digital dabei 2.0! – Junge Geflüchtete partizipieren durch aktive Medienarbeit“, realisiert in Kooperation mit der LAG Lokale Medienarbeit NRW, Bonn.digital (Sascha Foerster und Johannes Mirus) sowie Sabine Claudia Strauscheidt (inklusive Medienpädagogin).

Gefördert vom: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartnerin: Jasmina Weinmann

St. Cassius Digital dabei 2.0 St. Cassius Digital dabei 2.0

Medienpraxis mit Geflüchteten

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