Partizipatives Festivalangebot – DO YOU SPEAK FILM?

Ziele des Projekts: Neuzugewanderte Jugendliche partizipativ in ein kulturelles Filmprojekt einzubinden ist das Hauptziel des Projekts DO YOU SPEAK FILM? Hierbei geht es um das Entdecken und Ausprobieren der Ästhetiken, Inhalte und Vielfältigkeit des Kurzfilms sowie kennen lernen der Praxis deutscher Film- und Festivalkultur. Close Up: Im Rahmen eines Workshops stellen junge Filmkurator*innen mit Migrationserfahrung ein Kurzfilmprogramm zusammen. Gemeinsam mit einer Medienpädagogin treffen sie ihre ganz persönliche Auswahl für das Festivalprogramm und erarbeiten eine Moderation für die Festivalveranstaltung. Hierzu werden Kurzfilme gesichtet, analysiert und über die Auswahl in einer anschließenden Diskussion abgestimmt. Durch das Einbinden der vielfältigen Sprachkompetenzen wurden die gemeinsamen Stärken und Kompetenzen der jungen Teilnehmer*innen sichtbar gemacht. Die gezielte Vorauswahl an visuell ausdrucksstarken Arbeiten ermöglicht es auch jungen Filminteressierten mit eingeschränkten Deutschkenntnissen sich einzubringen. Während alle anderen Bestandteile des Projektes, die intensive Beschäftigung mit den Filmen, die gruppeninternen Sichtungen, mit Hygieneregeln stattfinden konnten, musste die öffentliche Vorführung in diesem Jahr Pandemie bedingt ausfallen. Diese wäre regulär im Rahmen des Kinder- und Jugendprogramms des IFFF Dortmund | Köln platziert, das sich an Schüler*innen aus internationalen Klassen im offenen Ganztag und Jugendliche Geflüchtete richtet. Das Projekt knüpft an die sehr positive Resonanz der jugendlichen Teilnehmer*innen bei dem vorangegangenen Projekt „Well,…

Adamstown

Zusammen arbeiten, gemeinsam Barrieren beiseite räumen, Grenzen überwinden und feiern! Im inklusiven und integrativen Beteiligungs- und Medienkunstprojekt Adamstown ist es Laien zusammen mit Profis gelungen dies alles umzusetzen und aus einer Comicvorlage, einen Film in Kinoqualität zu produzieren. Ziele des Projekts: Politische Medienbildungsarbeit für Toleranz und Vielfalt stand im Zentrum des inklusiven, integrativen Beteiligungs- und Medienkunstprojekts Adamstown. Close Up Laien und Profis realisierten gemeinsam in medienpädagogischen Workshops die Verfilmung des Comics und Soundtracks „Adamstown“ der Künstlerin Verena Braun. Gut hundert Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Fluchtgeschichte waren am Projekt beteiligt. Eine bunte Mischung aus Kindern ab 4 Jahre, Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen, Menschen mit verschiedenen geschlechtlichen Identitäten, kulturellen oder religiösen Hintergründen und unterschiedlichen Begehren und Einstellungen arbeiten hier zusammen. In dem Film geht es um eine Western-Fabelwelt, in der Menschen und diverse Tierarten, die in verschiedenen Konstellationen konkurrieren, kooperieren, sich bekämpfen und versöhnen, lernen miteinander umzugehen, miteinander zu reden. Diese positive Formen des Miteinander Umgehens und Redens standen im Fokus des pädagogischen Konzepts. Durch Schauspiel und mediale Abstraktion schlüpften die Akteur*innen unabhängig von „realen“ Kategorien in neue Rollen. Die Fabelwelt brach mit bestehenden Stereotypen: Selbstgewählte Rollen ersetzen alte Zwänge, Zuschreibungen und Barrieren. Wobei das Setting von der amerikanischen…

Kino für Geflüchtete

Kino für Geflüchtete findet direkt in Gemeinschaftsunterkünften statt. Im Mittelpunkt stehen Erstkontakte, Vertrauen und Entspannung. Es werden Filme ausgewählt, die ohne Sprache auskommen oder nur wenig Sprache enthalten und auch für Kinder aller Altersklassen geeignet sind. Die Kinder sind aktiv in die Vorbereitung der Veranstaltung einbezogen.

Medienpraxis mit Geflüchteten

Medienpraxis mit Geflüchteten